Thomas' Blog

G'schichten aus dem Leben

Endlich, endlich wieder nach Oberstdorf. Noch fünf mal Schlafen, dann sitzen wir im Zug.

Ich nutze jetzt schon seit einigen Jahren Mastodon. Mich freut, dass das fediverse insgesamt viele neue Nutzer*Innen gewinnt und ich selbst habe immer wieder interessante Gespräche dort.

Nun ist mastodon ja nicht der einzige Weg zum Glück; es gibt mittlerweile ein Füllhorn voller fediverse Fantastereien, daher habe ich folgende Kandidaten mal installiert und kurz (!) angesehen. Installiert habe die Kandidaten auf einer kleinen Maschine mit proxmox, jeweils in Debian lxcs.

Misskey

Misskey ist eine Microblogging-Plattform und daher Mastodon zunächst mal sehr ähnlich. Es wirkt auf mich optisch überladen, wenn auch nicht unbedingt unattraktiv. Ich kann dem ganzen UI schon etwas abgewinnen und es ist auch nicht undurchdacht. Da ich aber die meisten Funktion wohl (vorerst) nicht benötigen werde, benutze ich Misskey zunächst nicht weiter.

Pleroma

Pleroma verfolgt im Grunde die selbe Idee, wie auch Mastodon. Es ist eine Microblogging-Plattform und will auch gar nicht mehr sein. Ein besonderer Vorteil ist die Ressourcensparsamkeit des installierten Systems. Ressourcenverbrauch Mastodon: Ressourcenverbrauch Pleroma: Beachten müsst ihr bei dieser Grafik, dass auf dem Mastodon Server etwas mehr Benutzeraktivität ist, als bei Pleroma. Optisch finde ich leider weiterhin Mastodon “hübscher” und vor allem aufgeräumter. Das kann durchaus aber auch daran liegen, dass ich Mastodon einfach schon viel länger benutze und sich natürlich Gewohnheiten entwickeln.

Und sonst?

Macroblogging

Was ich noch testen möchte sind sogenannte Macroblogging Systeme, hier vor allem Friendica und Hubzilla. Beide gefallen mir zwar optisch nicht so gut, aber da lässt sich mit themes usw. wahrscheinlich viel machen.

Spezialitäten

Wirklich etabliert haben sich bei mir Funkwhale und Peertube. Beides keine ausschließlichen Kommunikationsplattformen, sondern Audio bzw. Video-Streaming und -sharing Systeme, die ich aber seit Jahren benutze und nicht mehr missen will.

So, writefreely also. Ich versuche (mal wieder) einen Blog zu schreiben. Diesmal im #fediverse. Bitte nervt mich ruhig, wenn ich eine Weile nichts von mir lest, dann sauge ich mir was aus den Fingern.